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Thomas Deinlein, M. Sc.

Thomas Deinlein

Kurzvita

Thomas Deinlein ist wissenschaflicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Rechnernetzte und Kommunikationssysteme und strebt eine Promotion im Bereich vernetzter Mobilität durch Weiterentwicklung des Simulationsframeworks Veins auf die geplante fünfte Generation (5G) der Mobilfunksysteme an. Thomas erwarb seinen Bachelor of Engineering (B.Eng.) in der Informatik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt im Jahr 2015 mit Studienschwerpunkt IT-Sicherheit. Gegen Ende seines Bachelorstudiums erhielt er ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes (e.V.). Im Anschluss entschied er sich für ein Masterstudium der Informatik mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik an der Universität Erlangen-Nürnberg, welches er im Mai 2017 mit dem Master of Science (M.Sc.) abschloss.

Weitere Informationen

2019

2018

  • Simulation und Modellierung verschiedener 5G-Mechanismen im Kontext vernetzter Mobilität
    (Projekt aus Eigenmitteln)
    Laufzeit: 2017-10-01 - 2020-09-30
    Die Vernetzung von Fahrzeugen mit anderen Verkehrsteilnehmen bzw. der Infrastruktur (Vehicle-to-Everything (V2X)) ist eine der Schlüsseltechnologien für das autonome Fahren und Smart Cities. Der hierfür entwickelte WLAN-Standard IEEE 802.11p ist bereits seit einem Jahrzehnt Schwerpunkt der Forschung. Bislang hat sich diese Kommunikationstechnologie in der Automobilbranche jedoch nicht als Kommunikationsstandard durchsetzen können. Ein möglicher Grund hierfür ist die nicht vorhandene stationäre Infrastruktur (Basisstationen am Straßenrand oder an Ampeln), welche hohe Investitionen erfordern würden.

    Viele Automobilhersteller fokussieren ihren Forschungsschwerpunkt deshalb auf Mobilfunktechnoligen der neuesten Generation. Die benötigte Infrastruktur ist aufgrund anderer Mobilfunkteilnehmer flächendeckend vorhanden. Bei LTE wurden bereits Spezifikationen für die direkte Kommunikation zwischen Fahrzeugen sowie die Kommunikation über eine Basisstation verabschiedet. Die neueste Mobilfunkgeneration (5G), welche ab dem Jahr 2020 eingeführt werden soll, berücksichtigt hier von Beginn an Anwendungsfälle und Kriterien für die V2X-Kommunikation. Hierbei sollen bei 5G die Virtualisierung der Mobilfunkkomponenten per Network Slicing in Verbindung mit SDN und NFV eine entscheidende Rolle zur Einhaltung von Dienstgüteparametern gegenüber LTE und WLAN spielen.

    Für die Simulation von Szenarien der V2X-Kommunikation per WLAN IEEE 802.11p ist das am Lehrstuhl entwickelte Framework Veins bei zahlreichen Studien eingesetzt worden. Um Vergleiche zwischen WLAN und Mobilfunk per Simulation zu evaluieren, ist eine Weiterentwicklung von Veins um die Mobilfunktechnologien LTE/5G von großem Interesse. Der Fokus liegt hier insbesondere bei Fragestellungen zur Dienstgüte und den angedachten V2X-Anwendungsfällen. Im Rahmen der Dissertation wird das Veins-Framework auf die 5G Technologie erweitert. Der Schwerpunkt liegt hier auf Mechanismen der der unteren Netzwerkschichten und der angedachten QoS (Quality of Service) und Network Slicing Ansätze.