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Paul Dicke, M.Sc.

Department Informatik (INF)
Lehrstuhl für Informatik 7 (Rechnernetze und Kommunikationssysteme)

Raum: Raum 06.157
Martensstr. 3
91058 Erlangen

Kurzvita

Paul Dicke nahm nach Erwerb der allgemeinen Hochschulreife im Jahr 2011 ein Studium der Energietechnik an der FAU Erlangen-Nürnberg auf, welches er 2016 mit Schwerpunkt Energieverfahrenstechnik im Master erfolgreich abschloss. Während des Studiums war er langjährig für die Siemens AG in den Bereichen Bremsarchitektur und Softwarevalidierung für Hochgeschwindigkeitszüge tätig. Seit 2017 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Informatik 7 beschäftigt und strebt im Rahmen des Projekts „Multi Battery Systems – Hybrid and New Storage Simulation Tool“ eine Promotion im Bereich der Modellierung elektrochemischer Speichersysteme in der Software i7-AnyEnergy an.

Weitere Informationen

  • Multi Battery Systems - Hybrid and New Storage Simulation Tool

    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)

    Laufzeit: 2017-05-01 - 2020-04-30
    Mittelgeber: Siemens AG
    Mit dem Ausbau stark fluktuierender Erneuerbarer Energien, der Einführung elektrischer Fahrzeuge oder der Sicherstellung suffizienter Energieversorgung portabler Elektronik gewinnen elektrochemische Batteriesysteme jedweder Art und deren Dimensionierung eine immer größere Bedeutung in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens. Für eine kosten- und zeiteffiziente Analyse zur Systemauslegung und Projektplanung ist der Einsatz leistungsfähiger Modelle unabdingbar, welche das Verhalten dieser Batteriesysteme simulieren. Im Projekt „Multi Battery Systems – Hybrid and New Storage Simulation Tool" im Rahmen des FAU Campus – Future Energy Systems (FES) entwirft der Lehrstuhl für Informatik 7 (Rechnernetze und Kommunikationssysteme) detaillierte Simulationsmodelle verschiedener elektrochemischer Batteriespeicher. Ziel des Projekts, das in Kooperation mit der Siemens AG Erlangen durchgeführt wird, ist neben der Abbildung geläufiger Speichertechnologien, wie Lithium-Ionen- und Blei-Batterien, auch die Betrachtung von Systemen, welche bisher keine weitläufige Anwendung finden, also beispielsweise von Redox-Flow-Batterien oder Thermalbatterien. Die entworfenen Simulationsmodelle erweitern auf diese Weise auch die modulare Modell-Bibliothek der Software i7-AnyEnergy, um künftig noch differenziertere Analysen verschiedener Speicherszenarien zu ermöglichen.