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Alexander Brummer, M. Sc.

Foto von Alexander Brummer

Kurzvita

Alexander Brummer arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe „Vernetzte Mobilität“ am Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme.
Nach seinem Abitur im Jahre 2011 begann er mit dem Bachelorstudium der Informations- und Kommunikationstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem er nach Abschluss im Oktober 2014 (B.Sc., mit Auszeichnung) das konsekutive Masterstudium mit Schwerpunkt „Eingebettete Systeme“ anschloss. Im Laufe des Masterstudiums absolvierte er ein Auslandssemester an der University of Victoria in Kanada. Während des Studiums arbeitete er mehrfach als Werkstudent im Bereich Software-Engineering bei der Siemens AG in Nürnberg.
Im Rahmen von Forschungsprojekt und Masterarbeit beschäftigte er sich mit der Simulation von Car2X-Netzwerken mithilfe des am Lehrstuhl entwickelten Frameworks Veins und entschied sich nach dem Abschluss im August 2017 (M.Sc., mit Auszeichnung) für eine Promotion in diesem Bereich.

Weitere Informationen

2019

2018

2017

2016

  • Ganzheitliche Dreidimensionale Simulation von Vernetzter Mobilität
    (Projekt aus Eigenmitteln)
    Laufzeit: 2017-10-01 - 2020-09-30
    Die Möglichkeiten und Herausforderungen der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation bzw. Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation (Vehicle-to-X- bzw. V2X-Kommunikation) werden bereits seit vielen Jahren erforscht. Ein beliebtes Mittel, das bei relativ hoher Detailtreue ausreichend Flexibilität bei den Untersuchungen zulässt, ist die Simulation solcher Netzwerke, welche sowohl den Verkehrs- als auch den Kommunikationsaspekt berücksichtigen muss. Mit dem am Lehrstuhl entwickelten Framework Veins konnten hierbei bereits große Erfolge erzielt werden.
    In letzter Zeit zeichnet sich allerdings ein Trend ab, der über die einfache Kommunikation zwischen Fahrzeugen hinaus geht. Unter dem Stichwort vernetzte Mobilität wird die Kommunikation verschiedenster Verkehrsteilnehmer untereinander, aber auch mit Infrastruktur oder gar Gebäuden zusammengefasst, wie sie in naher Zukunft zu erwarten ist. Bei den Verkehrsteilnehmern kann es sich hierbei wie bisher um herkömmliche Autos und Nutzfahrzeuge handeln, aber auch um autonom fahrende Fahrzeuge sowie Fußgänger oder Radfahrer. Vor allem in den sich zu Smart Cities entwickelnden Großstädten werden komplexe Verkehrs- und damit Kommunikationsszenarien zur Regel.
    Um die Problemstellungen solcher Situationen bereits heute untersuchen zu können, bedarf es einer Erweiterung der klassischen V2X-Simulation. Neben der Berücksichtigung verschiedenartiger Verkehrsteilnehmer, gilt es auch neue Kanalmodelle zu entwickeln, die den dreidimensionalen Charakter komplexer Szenarien in modernen Smart Cities unter begrenztem Aufwand möglichst realistisch abbilden können. Zur Sicherstellung korrekter Ergebnisse bedarf es dabei entsprechender Feldtests zur Validierung der neuen Simulationsmodelle. Des Weiteren erfordert vor allem die Untersuchung des Einflusses autonomer Fahrzeuge eine Berücksichtigung von Algorithmen aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI). Im Zuge dessen ist es auch denkbar, ähnliche KI-Methoden auf Ebene des Simulationskerns selbst einzusetzen, um beispielsweise den Aufwand bei der Betrachtung komplexer Simulationsszenarien beherrschbarer zu machen.