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Alexander Brummer, M. Sc.

Department Informatik (INF)
Lehrstuhl für Informatik 7 (Rechnernetze und Kommunikationssysteme)

Raum: Raum 06.132
Martensstr. 3
91058 Erlangen

Kurzvita

Alexander Brummer arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe „Vernetzte Mobilität“ am Lehrstuhl für Rechnernetze und Kommunikationssysteme.
Nach seinem Abitur im Jahre 2011 begann er mit dem Bachelorstudium der Informations- und Kommunikationstechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem er nach Abschluss im Oktober 2014 (B.Sc., mit Auszeichnung) das konsekutive Masterstudium mit Schwerpunkt „Eingebettete Systeme“ anschloss. Im Laufe des Masterstudiums absolvierte er ein Auslandssemester an der University of Victoria in Kanada. Während des Studiums arbeitete er mehrfach als Werkstudent im Bereich Software-Engineering bei der Siemens AG in Nürnberg.
Im Rahmen von Forschungsprojekt und Masterarbeit beschäftigte er sich mit der Simulation von Car2X-Netzwerken mithilfe des am Lehrstuhl entwickelten Frameworks Veins und entschied sich nach dem Abschluss im August 2017 (M.Sc., mit Auszeichnung) für eine Promotion in diesem Bereich.

Weitere Informationen

  • Ganzheitliche Dreidimensionale Simulation von Vernetzter Mobilität

    (Projekt aus Eigenmitteln)

    Laufzeit: 2017-10-01 - 2020-09-30
    Die Möglichkeiten und Herausforderungen der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation bzw. Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation (Vehicle-to-X- bzw. V2X-Kommunikation) werden bereits seit vielen Jahren erforscht. Ein beliebtes Mittel, das bei relativ hoher Detailtreue ausreichend Flexibilität bei den Untersuchungen zulässt, ist die Simulation solcher Netzwerke, welche sowohl den Verkehrs- als auch den Kommunikationsaspekt berücksichtigen muss. Mit dem am Lehrstuhl entwickelten Framework Veins konnten hierbei bereits große Erfolge erzielt werden.

    In letzter Zeit zeichnet sich allerdings ein Trend ab, der über die einfache Kommunikation zwischen Fahrzeugen hinaus geht. Unter dem Stichwort vernetzte Mobilität wird die Kommunikation verschiedenster Verkehrsteilnehmer untereinander, aber auch mit Infrastruktur oder gar Gebäuden zusammengefasst, wie sie in naher Zukunft zu erwarten ist. Bei den Verkehrsteilnehmern kann es sich hierbei wie bisher um herkömmliche Autos und Nutzfahrzeuge handeln, aber auch um autonom fahrende Fahrzeuge sowie Fußgänger oder Radfahrer. Vor allem in den sich zu Smart Cities entwickelnden Großstädten werden komplexe Verkehrs- und damit Kommunikationsszenarien zur Regel.

    Um die Problemstellungen solcher Situationen bereits heute untersuchen zu können, bedarf es einer Erweiterung der klassischen V2X-Simulation. Zum einen soll der Einfluss verschiedenartiger Verkehrsteilnehmer, wie z.B. Fußgängern oder autonomen Fahrzeugen berücksichtigt werden. Zum anderen gilt es auch neue Kanalmodelle zu entwickeln, die den dreidimensionalen Charakter komplexer Szenarien in modernen Smart Cities unter begrenztem Aufwand möglichst realistisch abbilden können. Zur Sicherstellung korrekter Ergebnisse bedarf es dabei entsprechender Feldtests zur Validierung der neuen Simulationsmodelle. Des Weiteren soll mithilfe von KI-Verfahren und anderen geeigneten Methoden der Aufwand bei der Betrachtung komplexer Simulationsszenarien beherrschbarer gemacht werden.