Erlangen, 02.–03. Juli 2026
Der Lehrstuhl für Informatik 7 – Rechnernetze und Kommunikationssysteme (CS7) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) war Gastgeber des 2. Vor-Ort-Managementtreffens des Erasmus+-Projekts ENG-INC – Enhancing Employability and Skills for Engineering Graduates through Innovation, Networking, Collaboration and Curriculum Updating. Im Rahmen des zweitägigen Treffens kamen Projektpartner aus Europa und der MENA-Region sowohl vor Ort in Erlangen als auch virtuell zusammen, um den bisherigen Projektfortschritt zu bewerten, die nächsten Arbeitsschritte zu planen und die internationale Zusammenarbeit weiter auszubauen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Dr.-Ing. Loui Al Sardy, lokalen Gastgeber und Co-Leiter des Arbeitspakets 3. Anschließend begrüßten Prof. Dr. Gabriele Schäfer, Gesamtprojektkoordinatorin des ENG-INC-Projekts, Prof. Ahmed Al-Salaymeh, regionaler Projektkoordinator, sowie Prof. Dr. Reinhard German, Leiter des Lehrstuhls für Informatik 7, die Teilnehmenden. In seinem Grußwort stellte Prof. German die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie den Lehrstuhl für Informatik 7 vor und gab einen Überblick über die Forschungs- und Lehraktivitäten in den Bereichen Rechnernetze, Kommunikationssysteme und Cybersicherheit.
Während des ersten Veranstaltungstages standen die verschiedenen Arbeitspakete des Projekts im Mittelpunkt. Die Projektpartner diskutierten den aktuellen Stand der Projektumsetzung, den Fortschritt bei der Entwicklung neuer Lehrmodule, Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie Aktivitäten in den Bereichen Dissemination und Projektmanagement. Ergänzt wurde das Programm durch interaktive Fokusgruppen-Workshops, in denen konkrete Maßnahmen für die kommenden Monate erarbeitet wurden.
Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf der strategischen Planung der nächsten Projektphase. Gemeinsam wurden die anstehenden Meilensteine, Verantwortlichkeiten und Deliverables für die kommenden sechs Monate abgestimmt, um eine erfolgreiche Umsetzung der Projektziele sicherzustellen. Darüber hinaus fanden bilaterale Gespräche zwischen der Projektkoordination und den einzelnen Projektpartnern statt, um offene Fragen zu klären und die weitere Zusammenarbeit zu koordinieren.
Ein besonderes Highlight des Treffens war die Exkursion zum NHR@FAU High-Performance Computing (HPC) Center. Im Rahmen einer Führung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in den Helma GPU Cluster sowie in den aktuellen Ausbau der Hochleistungsrechner-Infrastruktur an der FAU. Die Besichtigung verdeutlichte eindrucksvoll die Bedeutung moderner Hochleistungsrechner für Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Ingenieurwissenschaften und datenintensive Anwendungen. Ein besonderer Dank gilt Johannes Veh und dem gesamten NHR@FAU-Team für die interessante und informative Führung.
Ein weiterer Höhepunkt war die Gelegenheit, Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der FAU, persönlich zu treffen. Im gemeinsamen Austausch mit mehreren Projektpartnern wurden die Ziele des ENG-INC-Projekts vorgestellt und die Bedeutung internationaler Kooperationen für die Weiterentwicklung der Ingenieurausbildung sowie den Wissenstransfer zwischen europäischen und MENA-Hochschulen hervorgehoben.
Der Lehrstuhl für Informatik 7 bedankt sich herzlich bei allen Projektpartnerinnen und Projektpartnern für ihre engagierte Teilnahme – sowohl vor Ort als auch virtuell – sowie für die konstruktiven Diskussionen und den intensiven fachlichen Austausch. Das erfolgreiche Managementtreffen unterstreicht erneut die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die Modernisierung der Ingenieurausbildung und die nachhaltige Entwicklung gemeinsamer Bildungs- und Forschungsinitiativen.
Das Konsortium blickt nun auf die nächsten Projektaktivitäten und freut sich bereits auf das nächste Vor-Ort-Managementtreffen, das im Januar 2027 in Porto (Portugal) stattfinden wird.
Über das Projekt ENG-INC
ENG-INC (Enhancing Employability and Skills for Engineering Graduates through Innovation, Networking, Collaboration and Curriculum Updating) ist ein Erasmus+-Projekt im Programm Capacity Building in Higher Education (CBHE). Das Projekt vereint 18 Partnerinstitutionen aus Europa und der MENA-Region mit dem Ziel, die Ingenieurausbildung durch innovative Lehrkonzepte, moderne Curricula, internationale Zusammenarbeit und einen stärkeren Praxisbezug weiterzuentwickeln und so die Beschäftigungsfähigkeit zukünftiger Ingenieurinnen und Ingenieure nachhaltig zu verbessern.

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