Kolloquiumsvortrag: 28. September 2021, Marc Schubert

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Mobilität in Deutschland – Schätzung einer synthetischen MATSim Bevölkerung basierend auf einer bundesweiten Haushaltsumfrage

 

Die Nachfrage nach realistischen Schätzungen von Mobilitätsmustern steigt. Darauf aufbauend können anschließend diverse Simulationen erstellt und analysiert werden. Diese ermöglichen dann Experimente, bei denen beispielsweise die Auswirkungen von veränderten Parametern oder neuer Technologien untersucht werden.
Die Datengrundlage für diese Arbeit ist die Studie Mobilität in Deutsch-
land (MiD), die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) 2017 durchgeführt wurde. Hierbei wurden über 950.000 Wege von mehr als 310.000 Personen aufgezeichnet, was knapp 0,4% aller in Deutschland lebenden Personen entspricht.
In dieser Arbeit werden die so genannten Small Area Methoden verwendet, mit denen eine Schätzung von Mobilitätsmustern auch für Gegenden möglich ist, für die keine oder nur wenige Stichprobendaten vorliegen.
Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Methodik zu entwickeln, die das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung mithilfe der Small Area Methoden modelliert und mit MATSim simuliert. Das bedeutet, dass für eine beliebige Region die Schätzung von Tagesabläufen und der daraus
resultierenden Bewegungsmuster von Personen möglich wird.
Aufgrund der durchgeführten Simulationen wird festgehalten, dass eine realistische Erzeugung von Mobilitätsmustern mittels der Small Area Methoden unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.

 

Zeit: 11:00 Uhr

 

 

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